Vorauswahl für Reitponyhengste

Die nächste Vorauswahl findet am 26. Oktober 2017 in Münster-Handorf statt

 

 

Westfälische Reitpony-Hauptkörung zukünftig mit verbesserten Gesundheitsanforderungen

 

 

 

 

Alle Informationen finden Sie hier.

Ansprechpartner: Dietmar Reher, Tel. 0251-3280916


Ein Vorstoß des Westfälischen Zuchtausschusses hinsichtlich der Verbesserung der standardmäßigen Gesundheitsanforderungen für die Reitpony-Hauptkörung (vgl. Reiter&Pferde Juni 2015) war Hauptgrund für die Durchführung einer unterjährigen Reitpony-Züchterversammlung. Unter Beteiligung von ca. 60 Reitponyzüchtern wurde am 23. Juni 2015 im Westfälischen Pferdezentrum in Handorf intensiv diskutiert.

Der Vorschlag des Zuchtausschusses favorisiert ein zeitlich begrenztes Monitoring hinsichtlich des Vorhandenseins von Röntgenbefunden in der Reitponypopulation – dies soll in Verbindung mit den Sammelkörungsveranstaltungen (Haupt-/Nachkörung) umgesetzt werden. Hintergrund: Von verschiedenen Seiten sowie von den Verbandstierärzten wurde aufgezeigt, dass sich die Röntgenbefunde im Reitponybereich ausgeweitet haben. Das Monitoring soll einen besseren Aufschluss über das Vorhandensein insbesondere von erblichen Befunden geben.

Bisher war die Röntgenuntersuchung nicht Bestandteil der tierärztlichen Körungsuntersuchung, so dass bei Umsetzung des Monitorings eine Kostenmehrbelastung auf die Aussteller zukäme. Die Wichtigkeit dieses Gesundheitsaspekts möchte das Westfälische Pferdestammbuch jedoch dadurch hervorheben, dass der Verband die Zusatzkosten für die Röntgenuntersuchung trägt.

In der Versammlung wurden die Pros und Contras diskutiert und teils auch Kritik an einer Verschärfung des Gesundheitsaspekts geäußert. Letztendlich konnte aber ein positives Votum aus der Versammlung mitgenommen werden. Denn nach einem Dreijahreszeitraum wird die Auswertung möglicher Befunde maßgeblich die Entscheidung über den Fortbestand oder Beendigung des Monitorings beeinflussen. Zudem macht die Kostenübernahme des Westfälischen Pferdestammbuchs eine Teilnahme am „Röntgenprojekt“ für die Züchter und Hengstaufzüchter interessant.