Förderantrag 2015 zur Zucht gefährdeter Pferderassen – Beantragungsschluss 31.12.2014

Finanzielle Förderung für Rheinisch-Deutsches Kaltblut, Dülmener, Schwarzwälder Kalblut

Seit einigen Jahren gibt es in Nordrhein-Westfalen ein Programm zur finanziellen Förderung  der Zucht gefährdeter, einheimischer Nutztierrassen (http://www.genres.de/haus-und-nutztiere/gefaehrdung/). Entsprechend einem am 18.12.2014 an das Westfälische Pferdestammbuch geschickte Schreiben machen wir alle westfälischen Züchter der Rassen Rheinisch-Deutsches Kaltblut, Dülmener und Schwarzwälder Kaltblut darauf aufmerksam, dass noch in diesem Jahr unter Berücksichtigung der Feiertage die Anträge an die jeweiligen Kreisstellen der Landwirtschaftskammer NRW gestellt werden müssen (http://www.landwirtschaftskammer.de/wegweiser/kreisstellen.htm). Vorjahresteilnehmer dieses Programms wurden bereits von der Landwirtschaftskammer angeschrieben.

Alle Unterlagen finden Sie am Ende dieser Mitteilung. Für Rückfragen steht Ihnen Frau Annette Schürmann (Tel. 0251 – 3280915) zur Verfügung.

Förderfähig sollen Zuchttiere sein, die an einem Zuchtprogramm einer staatlich anerkannten Züchtervereinigung teilnehmen. Die im vorangegangenen Förderzeitraum festgesetzten Haltungsprämien für seltenen Rassen sollen sich zudem in der neuen Förderperiode erhöhen.

Neben der Förderung der für Nordrhein-Westfalen typischen Nutztierrassen, sollen somit jetzt auch überregional in Deutschland vorkommende, aber dennoch gefährdete Nutztierrassen berücksichtigt werden. Interessierte Züchter in Nordrhein-Westfalen können bis zum 31. Dezember 2014 einen Grundantrag bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen stellen. Das Antrags- und Bewilligungsverfahren steht allerdings noch unter dem Vorbehalt der endgültigen Entscheidung der Europäischen Kommission zu dieser Fördermaßnahme.

Haltungsprämien für Zuchttiere sind ein effektives Förderinstrument. So haben sich laut der Zentralen Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland der BLE (TGRDEU, tgrdeu.genres.de) die Bestände von bundesweit elf geförderten Nutztierrassen zwischen den Jahren 2006 und 2013 deutlich erhöht. Hierdurch konnten diese Nutztierrassen vom Fachbeirat Tiergenetische Ressourcen in eine niedrigere Gefährdungskategorie eingeordnet werden. Insofern werden von einer Ausweitung der Haltungsprämien messbare positive Effekte auf die Erhaltung unserer einheimischen Nutztierrassen erwartet.

Antrag

Anlage

Merkblatt