Westfalen grenzt das Rheinland nicht aus

Westfälisches Pferdestammbuch e. V. bleibt offen und liberal bei Zucht und Vermarktung rheinisch gebrannter Pferde

Das Westfälische Pferdestammbuch e. V. wird nach der Fusion des Rheinischen Pferdestammbuchs mit dem Hannoveraner Verband mit Blick auf ganz Nordrhein-Westfalen gegenüber den rheinischen Züchtern weiter liberal und offen agieren. Das haben Vorstand und Kreisvorsitzende des Westfälischen Pferdestammbuchs in ihrer ordentlichen Dezember-Sitzung beschlossen. „Damit können wie schon in den vergangenen Jahren alle Züchter aus NRW mit rheinischen und westfälischen Pferden an allen Zucht- und Vermarktungsveranstaltungen des Westfälischen Pferdestammbuches ohne Ausgrenzung teilnehmen“, sagte Zuchtleiter und Geschäftsführer Wilken Treu nach der Sitzung.
 
Zudem sprach sich die Führung des Westfälischen Pferdestammbuchs dafür aus, die Gemeinsamkeiten bei der Betreuung des Rheinisch-Deutschen Kaltbluts aufrecht zu erhalten und mit den Kaltblutzüchtern einen gemeinsamen Weg zu gehen. Zustimmung gab es auch für die Fortsetzung der seit gut einem Jahr praktizierten Grundsätze „Wegfall der Aufnahmegebühr für neue Mitglieder“ und „Willkommensprämie für auswärtige Zuchtstuten“. Sie sollen fester Bestandteil der positiven und konstruktiven Zusammenarbeit des Verbandslebens zwischen westfälischen und rheinischen Züchtern werden. Volle Rückendeckung gab es für den Vorstand für die Orientierung Westfalens zu den Oldenburger Verbänden, um auf züchterischer und zuchtpolitischer Ebene den Austausch zwischen beiden zu intensivieren.
 
Vorstand und Kreisvorsitzende des Westfälischen Pferdestammbuchs haben sich auch mit den Planungen für 2015 befasst. Bereits in den nächsten Monaten stehen in allen Kreisversammlungen aufgrund einer Satzungsänderung bei der Dauer der Wahlperiode von Delegierten Delegiertenwahlen an, so dass nun im Vorfeld verschiedene Möglichkeiten eines Übergangswahlsystems besprochen wurden.