Westfälische Hauptkörung für Kleinpferdehengste 2016

Ponyhengstjahrgang 2014 auf starkem Niveau

Am direkten Wochenende nach der Körung der Reitpferdehengste fand traditionell die Kleinpferdekörung statt. Vom 26.-27. November 2016 stellten sich 58 Hengste der Rasse Reitpony der Körkommission, 19 erhielten ein positives Körurteil. Sieben Kleinpferdehengste der Rassen Shetland, Welsh und Dülmener vervollständigten das Körlot, drei wurden gekört.

Das sehr fachkundige Publikum sah bestens vorbereitete und herausgebrachte Hengste, die den höchsten Ansprüchen gerecht wurden. Die Westfälische Körung konnte damit ihrem Standard erneut gerecht werden. Es zeigte sich im Reitponybereich, dass auch trotz Ausfall des geplanten Vorauswahltermins ein gutes Bild vom gesamten Teilnehmerfeld abgegeben wurde. Trotz der erwarteten und vorhandenen Heterogenität in der Kollektion zeigten die Köraspiranten unterschiedliche positive Qualitäten, die eine Zuchtzulassung von immerhin 19 Junghengsten im ersten Selektionsschritt ergab. Fünf Reitponyhengste konnten die Körkommission besonders überzeugen und wurden mit einer Prämie versehen.

Zum Siegerhengst der Reitponys wurde ein typschöner Sohn des Siegerhengstes und Bundeschampions Dance Star AT aus einer Notre Beau-Mutter gekürt. Der ganggewaltige Braune stammt aus der Zucht der rheinischen Reitpony-Hengststation Adolf-Theo Schurf aus Bedburg. Herr Schurf war ebenfalls Aussteller des Hengstes.

Zwei Nachkommen des Bundeschampions von 2012, Golden State, verließen den Endring als 1. und 2. Reservesieger. 1. Reservesieger wurde ein Falbhengst aus der Zucht von Georg Tenkleve aus Vreden. Dieser Hengst entstammt aus einem der Top-Mutterstämme Westfalens, aus dem u.a. die Siegerhengste und Bundeschampions Dimension AT, D-Day AT, Ghost, Night-Star I-III uvm. hervorgingen. „Golden Grey“ heißt der 2. Reservesieger der 2016er-Ponykörung. Der bildschöne Falbe aus einer Clooney AT-Mutter wurde von Jill Mieleszko-Vekens aus Paderborn ausgestellt die auch gleichzeitig Züchterin des Hengstes ist. Den vierten Platz des Endringes belegte der Sohn des D-Day AT/FS Don’t Worry aus der Zucht von Ellen u. Mathias Lanake, Goch. Ausgestellt wurde er von Adolf-Theo Schurf, Bedburg.

Zum Springsieger der Reitponys wurde ein Rex the Robber/Don Diabolo-Sohn ernannt. Der sprunggewaltige Schimmel wurde auf den Namen Rio DH getauft und wurde von Daniela Höwer aus Waltrop vorgestellt, die ihn auch gezogen hat.

Der Ring der weiteren Kleinpferdehengste war mit sieben Teilnehmern zwar überschaubar, aber qualitativ ansprechend aufgestellt. Mit einem positiven Körurteil verließen die Shetlandhengste „Rowdy of Triple Treath“v. Bartje v.d. Kruisstraat/Manfred v. Vlakenblik aus holländischer Zucht und vorgestellt von Vera Johanshon, Ostbevern, „Harley Liebas“ v. Zwartbont v.d. Kortenhof/Shadow v. Drieoka (A.: Conny Hoffmann, Luxemburg) sowie der Welsh-Cob-Hengst „Coscob Welsh Black“ v. Moelgwyn Dafydd/Cacob Lord of the Rings (A.: Kim Mara Lücker u. Tobias Leuchtenberg, Hagen) der Körplatz Münster-Handorf.

Gesamtergebnis der Körung hier...