Staatsanwaltliche Ermittlungen eingestellt

Westfälisches Pferdestammbuch wird Mitglieder über Einzelheiten informieren

 

„Erleichtert, aber nicht überrascht, weil erwartet.“ Mit diesen Worten hat Vorsitzender Ralf Johanshon die Entscheidung der Staatsanwaltschaft Münster kommentiert, das Ermittlungsverfahren gegen das Westfälische Pferdestammbuch einzustellen. Vorstand und Geschäftsführung hatten seit Beginn der staatsanwaltlichen Ermittlungen stets betont, dass es keine Anhaltspunkte für strafrechtlich relevante Vorwürfe gebe und es beim Pferdestammbuch schon gar nicht zu persönlichen Vorteilsnahmen gekommen sei. Sollten Fehler gemacht worden sein, wären sie abstellbar.

Im Zusammenhang mit Hengstverkäufen hatte das Amtsgericht Münster wegen des Verdachts der Untreue und Steuerhinterziehung das Westfälische Pferdestammbuch am 18. Mai durchsuchen lassen. Unverzüglich hatte der Zuchtverband den ermittelnden Behörden seine Zusammenarbeit zur vollständigen Aufklärung angeboten und die Mitglieder am Tag der Durchsuchung und in einem Schreiben am 22. Mai ausführlich informiert. Zu einer Informationsveranstaltung hatten Vorstand und Geschäftsführung am 24. Mai eingeladen und bei dem Treffen einen ausdrücklichen und klaren Vertrauenserweis erhalten.

Nach der nun von der Staatsanwaltschaft verfügten Einstellung wird das Westfälische Pferdestammbuch seine Mitglieder über das Ermittlungsverfahren und damit in Zusammenhang gebrachte unzutreffende öffentliche Spekulationen in Kürze erneut ausführlich informieren, um vollständige Transparenz herzustellen, gegebenenfalls Fehler zu korrigieren und so die Vertrauensgrundlage beim Pferdestammbuch weiter zu festigen.

16. August 2017